Negative Aktienkursgewinne


Artikel vom 06.12.2004 aus der Sparkassenzeitung

Negative Aktienkursgewinne

Sparkassen gehen mit dem PS-Spezialfonds der NORDCON Investment Management AG auf Nummer sicher
Von Stefan Diercks

Vor dem Hintergrund historisch bedingter Fondspreisverluste durch Aktienpositionen in Verbindung mit den geltenden steuerlichen Rahmenbedingungen besteht bei vielen Sparkassen Handlungsbedarf. Als Reaktion auf die negative Entwicklung an den Aktienmärkten erfolgte in den letzten Jahren oftmals eine Reduzierung oder komplette Auflösung des Aktienanteils. Auch aus Gründen der Risikotragfähigkeit war für viele Anleger dieses Vorgehen notwendig.

Sinkende Renditen am Rentenmarkt haben allerdings in den letzten Monaten dazu beigetragen, dass wieder verstärkt nach Alternativen in anderen Assetklassen gesucht wird. Nachdem sich die Spreads bei Corporate Bonds oder High Yields auf einem historisch niedrigen Niveau befinden, rücken die Möglichkeiten der Aktienmärkte wieder ins Blickfeld. Dabei erscheinen Kursgewinne aus neuen Aktienengagements als beste und schnellste Möglichkeit, negative Aktienkursgewinne zu kompensieren. Und Aktien müssen nicht in jedem Fall ein außerordentlich risikoreiches Investment darstellen.

Hierzu erfolgt die Definition der zukünftigen Aktienquote in Verbindung mit einer Berechnung der maximalen Risikoauslastung in jeder Assetklasse. Je geringer das zu erwartende Risiko der einzelnen Assetklasse ist, umso größer können die Summen sein, die in dieses Segment investiert werden. Je exakter das Risiko verifiziert werden kann, desto genauer wird die Kalkulation. Zu diesem Zweck wurde ein neuartiges Fondsmanagement-Konzept entworfen, mit dem die NORDCON Investment Management AG in Zusammenarbeit mit einem auf den Einsatz von Finanzderivaten spezialisierten Fondsadvisor ein risikoreduziertes Aktienfondsmanagement anbietet, bei dem selbst in schlechten Aktienmarktphasen die Möglichkeit besteht, einen positiven Ergebnisbeitrag zu erreichen.

Der sogenannte Performance-Sicherungs-Fonds (PS-Fonds) arbeitet hierbei mit vorab definierten Risikokorridoren, in denen sich der Fonds in jedem einzelnen Geschäftsjahr bewegen darf. Jeder einzelne Spezialfonds ist individuell an den vom Anleger gewünschten Rahmen angepasst. Zur Darstellung des individuellen Profils werden, in Abhängigkeit vom Marktgeschehen, ausschließlich Aktienoptionen und die Kombination verschiedener Optionsstrategien eingesetzt. So ist es möglich, schon zum Kaufzeitpunkt durch den Einsatz von Absicherungsinstrumenten zukünftige Aktienkursgewinne sicherzustellen. Darüber hinaus ist der PS-Spezialfonds so ausgerichtet, dass über einen längeren Zeitraum stabile Wertzuwächse erreicht werden können.

Selbst Aktienkursrückgängen kann der Anleger äußerst gelassen entgegen sehen. Sie stellen eher die Chance dar, an einsetzenden Kurserholungen in hohem Maße zu partizipieren. Grund dafür ist, dass der Anleger durch das PS-Sicherungssystem zu jeder Zeit auf einem definierten Niveau gesichert in „seinen“ Aktien engagiert bleibt. Es besteht zu keinem Zeitpunkt die Notwendigkeit, den Markt zu verlassen oder sich etwa durch Futures zu hedgen. Zudem wird der Fonds durch den flexiblen Managementansatz an den Chancen des Marktes ausgerichtet, ohne dabei den Risikorahmen zu verlassen. Weitere Kennzeichen des Konzeptes sind das Nachsichern aufgelaufener Kursgewinne, gesicherte Partizipation an Aktien-Dividenden zur Stabilisierung des ordentlichen Ergebnisses oder Veränderungen der Rahmenbedingungen, angepasst an die stillen Reserven des Fonds.

Die Sparkasse Niederlausitz stellt sich mit zwei aktiven Spezialfonds als Ansprechpartner und Referenzadresse zur Verfügung.

Weitere Informationen: NORDCON Investment Management AG,
Matthias Brand, Tel.: 0511/12354-130